Emma Rosendorn gewährte uns dreien gerne eine Unterkunft.
Iverin war sehr erschöpft von der anstrengenden Geburt und ich fühlte mich ebenso ausgelaugt. Alleine das dabei sein, meine erste Erfahrung in dieser Hinsicht, war anstrengend und ich war sehr aufgeregt. Auch jetzt wo der kleine Kahiil da war, blieb ich die Nacht wach um mich um den kleinen Sohnemann zu kümmern. Die freundliche Frau Rosendorn strahlte über beide Ohren als sie erfahren durfte, eine frisch gebackene Mutter mit ihrem Bündel bei sich für einige Nächte aufzunehmen.
Iverin war noch nicht bei Bewusstsein und wir vermuteten, dass sie einige Tage schlafen würde. Najisa und Yvaine reisten nach Bree um den Vater aufzusuchen und ihm zu berichten. Und so blieb ich hier um mich um den Jungen zu kümmern.
Emma überließ uns gerne etwas von der warmen Stutenmilch, welche ich dem Kleinen mit einem Fläschchen gab. Ich hielt ihn in der Decke eingehüllt in den Armen. Hungrig und zufrieden trank er und so kam ich stets in die Freude in sein ruhiges winziges Gesicht blicken zu können. Und auch die Hände begannen auch schon neugierig um sich zu greifen und sich festzuhalten. Dieser Augenblick, der Augenblick in ein junges neues Leben blicken zu können und dafür Sorgen zu dürfen, er war so schön.
Und ich lächelte in dieses winzige Gesicht.
AAaaaaawwwww~ 😀
😀 süß