Kampf und Niederlage?

Constancia
26. August 2008 • Kommentare: 2

Du bist da kleiner Mann, nun kämpfe. Zeig das all dies nicht umsonst war.

Mein lieber Denerion

Ich sitze da und schau in deine Wiege. Du liegst da und schläfst. Seelig und ruhig, voller Träume und Geschichten. Doch du musst kämpfen. Die Zeit war zu kurz, um dir einen guten Start zu ermöglichen. Zu schnell wolltest du in diese kalte fremde helle Welt voller Hass, Krieg, Blut und Verzweiflung. Und doch.. du kämpfst. Um jeden Atemzug um jedes Schlückchen Milch. Deine Augen sind klar und voller Neugier. Halte ich dich in meinem Arm dann vergesse ich alles Grausame. Dein unschuldiger Blick lässt alles abfallen.

Gestern, ich wusste nicht das sie wieder da sein würde. Lynne erfuhr was passiert ist. Sie hielt sich aufrecht, doch innerlich schrie sie. Schrie nach dem Mann den sie liebt. Schrie voller Verzweiflung nach Taten, Nachrichten, nach irgendetwas Greifbarem. Ihr Liebster, unser aller Fürst, verschwunden, weg … Blut soll dagewesen sein.. an seinem Schwert. Ein Zettel mit einem Dolch stach in der Tür, mit ein paar Zeilen. Habe ich das recht verstanden? Der Fürst ein Verräter? Das kann nicht sein.

Oh Cony was sagte der Elb damals ?… Schau weiter um dich, lass den Nebel sich heben. Schau dir die Leute genau an… öffne Augen und Herz. Beim letzten Treffen sollten wir über das Leben einer Frau… Mörderin… entscheiden. Sie hat ein Mitglied des Hauses getötet. Ich kann mich nicht für den Tod entscheiden. Ein Leben für ein anderes? Nein, er soll eine andere Lösung finden.

Lynne. Sie war so hilflos gestern. Ich sah es ihr an.. wollte so gern helfen. Nach einiger Zeit kam sie herunter und zu uns. Als sie dich sah, war in ihren Augen so viel Schmerz zu lesen. Doch du hast ihr geholfen. Dein Blick, mein Sohn hat ihr das Herz für einen Moment erleichtert, hat sie gefangen und beruhigt. Als du dann in ihrem Arm lagst, war da einen Moment eine heile Welt. Frieden. Ruhe. Oh ihr Götter, lasst ihm nichts passiert sein. Sie würde zerbrechen.

Du bist so stark mein Sohn, und kannst noch anderen helfen nur in dem deine Augen sagen… schau mich an, ich zeige dir wie du Ruhe findest. Lebe, mein Sohn. Kämpfe!

Dein Vater ist sehr stolz auf dich. Immer wenn er da ist möchte er nur dich ansehen. Oder deine Mutter küssen. Die Schrift wirkt etwas krakelig und unruhig. So als hätte die Schreiberin gelacht bei den Worten.

Er verwöhnt mich wo er kann. Zärtlich und liebevoll versucht er mir die Angst um dich zu nehmen. In seiner Ruhe kann ich die Kraft finden dich zu behüten. Er hat sogar Songard dazu gebracht regelmässig nach dir zu sehen. Obwohl das muss man nicht er schaut auch so nach dir. Er hat uns gerettet mein Liebling. Ich verdanke ihm viel.

Ich sehe dich an und vergesse alles.
Lebe mein Sohn und zeige mir wie stark du bist.

Ich bin bei dir. Schlaf gut.

  1. Najisa sagt:

    *schnieft leise* Diese Briefe an den Sohn sind immer wieder.. awwww ;___;

  2. Famras sagt:

    *coni Knuddel* der kleine Denerion schaft das schon..
    …und… verdammt durch das misstige renovieren verpass ich schonwieder alles -.- *grummel*

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