Wie die das machen…

Celebthalon Arandim
31. August 2009 • Kommentare: 0

 Liebes Tagebuch,

ich war gestern wieder mal in unserem Sippenhaus. Mich von der Abwesenheit die letzten Wochen etwas erholen.

Zunächst mal traf ich vor dem Haus eine gewisse Taraja. Schien soweit ganz in Ordnung. Sie ist wohl schon eine etwas längere Zeit hier, aber haben wir uns bisher wohl verpasst. Naja, drinnen war ich dann ungestört. Stöberte ein wenig durch die Karten. Schon ziemlich schlecht sind die gezeichnet. Calembel ist kaum zu finden ganz zu schweigen vom Totenstein. Ja, der Totenstein… Mich schaudert’s bis heute, wenn ich an das Gekreische zurückdenke.

Jedenfalls bekam ich bei dem ganzen Gesuche ordentlich Magenknurren – höchste Zeit für was Festes. Also zum Essenstisch, Brot und Met geschnappt. Irgendwie hatte ich das Gefühl, der war schonmal besser – vielleicht sind meine Geschmacksnerven aber einfach auch zu abgestumpft. Die Zeit verging, bis irgendwann ein unbekannter Mann hereinkam. In voller Rüstung zeigte er sich – die jedoch in, sagen wir, nicht gerade vorteilhaftem Zustand war. Er stellte sich als Elmion vor, ehemals Hauptmann unter dem früheren Fürsten. Nun kenne ich ja weder ihn noch unseren geschiedenen Herren. Mag sein, dass manche vielleicht gern in großen Worten reden. Mag auch sein, dass andere ihre Rüstung selbst mit Blut und Schmutz beschmieren, um nachher durch die Stadt zu laufen und sich als großen Krieger darzustellen. Doch hab ich bei ihm nun wirklich nicht das Gefühl. Lange war er nach eigener Aussage unterwegs an der Front – wo immer die auch sein mag. Bald kamen dann auch einige andere ins Haus, zum Beispiel Giselher, Zarroc und bereits beschriebene Taraja. Die meisten gingen hinauf zum Fürsten, einschließlich Elmion – wohl solche wichtigen Besprechungen, von denen ich mich lieber fernhalte. Nicht, dass ich direkt Angst hätte, doch bin ich kein Mann der großen Worte.

Ja, ich sollte mich wohl wirklich mal darin üben, wie ich richtig rede. Selbstvertrauen ist nicht gerade meine Stärke. Wird man auch merken, wenn ich spreche, denke ich. Vielleicht hilft mir das Ganze dann ja auch in anderen Angelegenheiten. Einige Sachen habe ich in den letzten Wochen herausfinden können, doch hat mich nichts wirklich weitergebracht

Nunja, das soll ja auch egal sein. Was mich aber wundert – wie zum Teufel wird bei uns im Haus denn bitte gespült? Ich meine, das ganze Essen, Geschirr und Besteck, die Gläser – all das muss doch irgendwie mal gesäubert werden. Aber diese Frage werde ich wohl mal bei der nächsten Gelegenheit klären.

So bleibt mir nur noch eins zu sagen:

Den Valar zum Gefallen, liebes Tagebuch

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