Nachdenklich saß Laerien in ihrem Stuhl, ihr Blick starr auf den Kamin gerichtet. Sie war heute den ganzen Tag nicht aus dem Haus gegangen, nicht weil sie nicht durfte, nein, einfach weil sie keinerlei Lust dazu verspürt hatte. Der gestrige Tag war für sie zwar schön und aufregend gewesen, auf der anderen Seite war ihr dadurch wieder einiges klar geworden. Sybell ließ einfach keine Gelegenheit aus mit ihr über das heiraten zu reden, immer wieder kamen die beiden zu dem Thema. Laerien wusste wohl auch das es langsam an der Zeit war und doch hatte sie hier noch niemand kennen gelernt bei dem sie sich vorstellen konnte ihn zu ehelichen, ihm eine treu ergebene, fürsorgliche Frau zu sein. Konnte sie sich das überhaupt schon vorstellen? Gleich mit wem? Ihre Lippen verzogen sich zu einem Schmollmund als sie an das gestrige Gespräch dachte.
„Die meisten Männer sind in ihrer Ehe nicht treu und so manch einer sucht sich eine Bettgefährtin“ hatte Sybell zu ihr gesagt. Eine Tatsache die sie vorher noch nicht in Erwägung gezogen hatte, auch stand in den Geschichten die sie bisher gelesen hatte so gar nichts davon. Die Männer in den Geschichten waren alle treu und erfüllten ihrer Angebeteten JEDEN Wunsch, umschwärmten und umgarnten sie immerzu. Ja so einen Mann wollte sie auch, nicht einen den man einfach heiratet und dann darauf hofft das sich irgendwann Liebe entwickeln würde. Dieser erste Blick, von dem es hieß ihm würde ein magischer Moment folgen, als ob die Zeit still stehen würde, ja genau so etwas erwartete sie auch. Immerhin steht es auch so in den Geschichten. Doch blieb fraglich ob ihr die Zeit dafür blieb eben jenen zu finden. Bisher hatte der Fürst selbst dieses Thema nicht mehr angesprochen, vielleicht hatte er auch einfach noch keinen geeigneten Kandidaten für sie erspäht.
„Was für einen Sinn macht es zu heiraten wenn man nicht treu ist?“ hatte Laerien offen heraus gefragt, es lag ihr einfach auf der Zunge und ihr war bewusst das sie mit Sybell offen reden konnte. „Erben zu zeugen und in die Welt zu setzen“ war die Antwort darauf gewesen. – Wie unromantisch! Sie sollte also nur heiraten um Erben in die Welt zu setzen? Wo blieb denn da die Liebe? Das kribbeln im Bauch von dem sie gelesen hatte? Die schönen Momente der Zweisamkeit? Die Ausritte, die langen Gespräche und das vertraute? Wenn man doch nur zusammen war um Erben in die Welt zu setzen. Ein leises, langes Seufzen überkam ihre Lippen, warum nur hatte ihr Vater nie mit ihr über Männer oder heiraten gesprochen? Sie fühlte sich im Moment so hilflos und es war niemand da der sie so wirklich verstehen konnte, sicherlich versuchte Sybell dies, aber konnte sie es wohl nicht. Für sie war dies alles normal, sie kannte es doch nicht anders.
In ihrem letzten Buch war es um einen Ritter gegangen, ein blonder Jüngling mit strahlend blauen Augen, in ebenso strahlender Rüstung, von etwaigen Narben war übrigens nicht die Rede gewesen und einer jungen hübschen Maid. Der Ritter hatte sie vor Räubern gerettet und als er sie dann im Arm gehalten hatte, hatten sie sich ineinander verliebt. Natürlich wurde es den beiden nicht leicht gemacht aber der Ritter hatte alles getan was in seiner Macht stand um diese Maid zu seiner Frau zu machen und so war es letztendlich auch geschehen. Es war alles so spannend und romantisch gewesen und sie selbst hatte richtig mit den beiden mit gezittert, doch sah die Realität für sie im Moment anders aus, aber sie hatte ja noch etwas Zeit, vielleicht sollte sie sich einfach von einem Räuberhaufen entführen lassen, vielleicht würde ja dann der Ritter kommen!
Da gab es allerdings noch etwas was ihr gestern nicht gefallen hatte, erst hatte sie sich auf einen schönen Abend mit Sybell gefreut und im Endeffekt war sie danach nur noch weiter gereicht worden. Irgendwie hatte sie manchmal das Gefühl als könne sie hier keiner so wirklich gebrauchen, als würde sie immer nur im Weg sein, eine Art Last die es gilt zu bewachen, notfalls im stündlichen Wechsel. Lag es vielleicht an ihr? An ihrer Art? Aber sie versuchte doch immer nett und höflich zu sein. Wieder einmal wünschte sie sich zurück nach Gondor, zu ihrem Vater. Auf ihren letzten Brief hatte sie immer noch keine Antwort erhalten, ob er nicht angekommen war? Ob sie noch einen schreiben sollte? Heute war es schon zu spät und sie war müde, aber morgen würde sie ihm noch einen schreiben.
Ja, dann such mal was du da so findest! Der Fürst ist ja schon verheiratet. *g* Es wird schwer.
Giselher wäre noch zu haben *g*
Oder Drakon, der wäre auch ganz unkompliziert. Und ist quasi der König unter den Klingen, die klingigste Klinge überhaupt.
Ist Saladoc eigentlich verheiratet? Das ist doch son rechter Edelhobbit *hust* 😉
*schaut hin und her* he ich ertränk die Kleine einfach..k?
Gehts noch?? Nä!
Niemalsnicht!
Sonst muss ich Budrak holen! (Vita gesehen in Moria)
Der Mensch Budrak Bademeister:
Ein Hauptmann auf Abwegen.
Budrak ist Bademeister in Evendim, er wacht über den Tinnudir’er Strand und sieht dort regelmässig nach dem Rechten.
(Eintritt 2 Silber)
Seit neustem ist er Schwimmmeister! Und überwacht den Auenländer Badesee (der irrtümlicherweise für einen Angelteich gehalten wird), das jährliche Eisbadespektakel in der Forochelbucht und den Meisterschwimmerwettkampf im Wasserwerk von Moria.
Alle Informationen zu stattfindenden Wettkämpfen bei mir.
Und bitte merkt es euch: NICHT INS WASSER PINKELN!
Trägt:
– Schwimmmeisterabzeichen Rang 5 Gold mit Auszeichnung.
– Tapferkeitsmedaille für Lebensretter
– Ehrenauszeichnungen für besondere Verdienste im Badesport
– 7maliger Gewinner der mittelerdischen Schwimmolympiade
– Meister des: 100 Meter Freistil, 30 Meter tieftauchen
– Weltrekordhalter im Ausdauerschwimmen
– und das besondere Verwundetenabzeichen für besonders viele Angelhaken im… ihr wisst schon wo…
Und nein, Saladoc ist nicht verheiratet. 😛
hmmm oke dann doch nicht ertränken..wobei das mit dem Bademeister dann sicher witzig werden würd