Am oberen Rand des Blattes findet sich eine sehr feine Skizze eines Dachses in so steifer Haltung, dass man denken könnte er wäre ein Stein, oben darauf …… findet sich ein schimmernder Helm, zu erkennen an den Strahlen die davon abgehen. Direkt daneben sitzt ein grimmiger Dachs, ebenfalls einen solchen Helm auf dem Kopf tragend und hinter diesem lugt ein Dachs etwas unsicher hervor, auch er trägt einen Helm. Wie beiläufig schiebt der grimmige Dachs dem hinter sich eine angefressene Maus zu und dieser nickt so zustimmend, dass der Helm auf dessen Kopf fast verrutscht.
Weiter darunter findet sich ein Wolf, der auf eine kleinere Hündin herunter schaut, ihre Ohren sind nur leicht zurück gelegt und das Wedeln ist lediglich bei der Schwanzspitze zu erkennen, der Wolf selbst wirkt schier erhaben. Fein ist jede Struktur des Fells zu erkennen und anhand der Muskeln und des ganzen Körperbaus ist nicht anzuzweifeln, dass es sich um einen männlichen Wolf handelt. Direkt daneben, ein sehr ähnliches Bild, es wirkt fast so, als würden sich die beiden Tiere unterhalten und die Ohren der Hündin sind hoch aufgerichtet, es wirkt als würde sie nicken und der Schwanz der Hündin wedelt etwas deutlicher.
Wieder ein weiteres Bild, es zeigt einen Hirschen, der erhaben das Haupt mit dem riesigen Geweih trägt, neben ihn steht eine Hirschkuh, kleiner, zierlicher und dennoch kaum weniger edel wirkend. Vor beiden wieder die Hündin, wie sie die Ohren aufrecht stehend, den Kopf und den Oberkörper neigt, wie zu einer Verbeugung.
Zuletzt findet sich unten noch ein Bild, auf welchem die Hündin liegt, die Vorderläufe übereinander geschlagen und eine kleine Maus, mit einem Stohhut auf dem Kopf, schiebt ihr einen Napf vor. Aber die Hündin hilft dieser, zieht mit der Pfote den Napf ebenfalls zu sich und schaut recht fragend zu der Maus herunter.
Sie betrachtet ihr Werk und schlägt das Buch zu, legt den Stift zur Seite und verlässt ihr Quartier, es ist bereits mitten in der Nacht als sie durch den Schlafraum unten schleicht. Sie trägt keine Schuhe, um weniger Lärm zu machen, denn wecken will sie niemanden. Es zieht sie nur hinaus, an die frische Luft und vor allem, zu ihr. Draussen treten ihre blanken Füsse auf nachtfeuchtes Gras und sie lächelt, geht zu der getreuen Gefährtin und setzt sich neben diese einfach in das Gras. Die Hände der jungen Frau streicheln das weiche Fell, den Rücken entlang und in Richtung von deren Bauch. Die Bewegung stutzt und bewegt sich weiter, tastend fast schon. Sie umarmt das Tier, küsst sie auf die Nase, die feuchte und springt fast schon auf. Diesmal rennt sie, rennt in das Wachhaus, bremst gerade noch ab um halbwegs leise durch den Hauptraum zu schleichen und hinauf in das Quartier, in welchem auch die Gärtnerin schläft. Sie stielt sich zu ihrem Bett, nimmt das Buch, die Kerze, den Kohlestift und zeichnet noch etwas unter die anderen Zeichnungen.
Ein Korb, darin liegt eine kleinere Hündin, die hat Flecken im Fell. In dem Korb liegen kleine Knäuel rund um die Hündin, es sind vier, über dem Korb steht die bereits schon mehrfach auf dieser Seite gezeichnete Hündin, sie schaut den Betrachter an, die Ohren stolz gehoben, ebenso die Rute aber auch wachsam. Als würde sie nichts und niemanden jetzt in die Nähe dieses Korbes lassen, der nicht bereit wäre sich mit ihrem Fang auseinander zu setzen.
Eine Maus…!
😉
Groß! Cyrah zeichnet Comics!
*an das Fiana-Totem krall und herz*
Wenn man nicht schreiben kann, muss man sich nur zu helfen wissen 🙂
Hum? Welches Totem?
Herzlich Willkommen übrigens 🙂
Ich mag solche Metapher, oder Vergleiche ganz gern – gefällt mir richtig gut… besonders der grimmige Dachs *kicher* 😉