Wieder schlägt sie ihr Buch auf, nimmt den Stift und überlegt, ehe sie Linien auf das Papier bringt. Derweil legt sich der Kopf der Hündin auf ihren Oberschenkel und nur das Licht einer Kerze in einem Windlicht spendet genug Licht hier vor dem Wachhaus, um die Linien auch sehen zu können.
Eine Katze, scheinbar eine gefleckte mehrfarbige solche, reicht der Hündin vor ihr die Pfote. Ruhig scheint es darum, ein ruhiges Gespräch, im Bild daneben lächeln beide und sehen zu der kleinen Hündin, die schwarze Hündin vor der Katze deutet ein Nicken an.
Ein Waschbär, deutlich noch ein jüngeres Tier mit wissbegierigem Blick und einem Hut mit einer Feder auf dem Kopf … es greift nach der Pfote der schwarzen Hündin, welche ein wenig perplex guckt, aber sich nicht zu wehren scheint. Ein Bild weiter, deutet die Waschbärin hierhin und dorthin, trägt auf dem anderen Arm ein Jungtier.
Wieder weiter, ein Raum die schwarze Hündin darin und die Waschbärin ebenfalls. Ein skeptisch wirkender, älterer Waschbär beiden gegenüber. Alles wirkt ein wenig steif und bis auf die junge Waschbärin scheinen sich auch alle in Schweigen zu vertiefen, denn ihre Schnauzen sind geschlossen.
Ein dunkler Dachs, mal wieder einer mit Helm, schaut den Betrachter extrem nüchtern und ernst an. Wäre da nicht die leicht gehobene Augenbraue, welche doch eine Spur Verwunderung andeutet, ohne zu erklären, warum dies so ist.
Ein weiterer, dunkler Dachs, stramm in der Haltung, der Blick geradeaus, wachsam, so wie es soll. Nur eine Pfote deutet ganz unterschwellig auf eine daneben schwebende Gewitterwolke.
Sie hört Schritte, schlägt das Buch zu und sieht auf, verlässt ihren Platz, die Hündin aber bleibt liegen.
Einen Tag später wird noch etwas hinzu gekritzelt.
Die schwarze Hündin steht vor der jungen Waschbärin, diese redet und die Hündin schiebt unterschwellig mit dem Hinterlauf ein Buch unter einen Busch, dass es nur ja nicht auffällt.
Hätte ich das geahnt…hätte ich dir doch lieber was anderes gezeigt 😉
Heridan ist ein Waschbär! Groß!