Und wieder ein Mon-Tag

Mon
20. Dezember 2010 • Kommentare: 2

Aus Mons Tagebuch:

Es war einmal eine Prinzessin. Die lebte in einem Schloss, das in der Sonne glitzerte. Um dieses Schloss stand weitere, größere, prunkvollere Schlösser. Aber das war nicht wichtig. Es war ihr Schloss, ihr Reich. Hier herrschte sie alleine. Die Prinzessin war wunderschön und hatte ein riesiges Bett. Ein richtiges Himmelbett, so groß war es. Es hätte den Nachthimmmel zudecken können.
Eines Abends kam eine Magt zu der Prinzessin. Und diese hatte das Waldmonster mitgebracht. Sie hielt es an ihrer Hand. Doch dann wurde es plötzlich wild und biss die Prinzessin in den linken Arm. Tief gruben sich die dreckigen Zähne hinein.
Für einen Moment hatte das hohe Mädchen gehofft ein Prinz stürzte sich auf das Ungeheuer und befreite die Prinzessin davon. Er würde er es in den dunkelsten Keller sperren. Aber ein Splitter eines Giftzahnes blieb in dem Oberarm der Prinzessin stecken. Und der Prinz konnte nichts dagegen tun.
Wenn es böse endet würde der Splitter schleichend in die Blutbahn geraten und den Weg zum Herzen der Prinzessin finden.

((alle Geschichten aus Mons Tagebuch sind in der Art geschrieben… und das passierte wirklich:))

Mon saß in ihrem kleinen Haus, voll gestopft mit Regalen, Büchern, Papier. Ein kleines Reich für sie alleine, und doch war es nur ein Haus, welches ihr zur Verfügung gestellt worden war… ein Haus zum arbeiten für den Archivar. Aber es war ihr kleines, winziges, eigenes Reich. Neben den Regalen, im Nebenzimmer stand ein kleines, aber durchaus gemütliches Bett am Kamin. Sie konnte nicht frieren. Es war immer Holz da, wo es auch immer her kam, und eingeschlungen in den warmen Decken konnte sie wunderbar schlafen… eigentlich.

Gestern Abend traf sie sie… eine Frau… wunderschön. Sie war der Grund, warum Mon es überhaupt bis zum Fürsten geschafft hatte. Sie war es, die ihr ein Empfehlungsschreiben mitgegeben hatte. Mon mochte sie… ihre Art zu reden, sich zu bewegen… ihren Gang… wie sie sprach. Wenn sie einen Raum betrat schaute keiner direkt hin. Aber aus jeder Ecke sah man ein Lächeln, ein kurzes Nicken, den bösen Blick der Frauen, den wissenden und gierigen Blick der Männer.

Gestern aber hatte sie Mon von ihrem Geheimnis erzählt…. und wusste um das Geheimnis von Mon, dass sie eine Frau war… Das Geheimnis der Frau lastete schwerer auf ihr, als ihr eigenes. Wie sollte sie sich denn jetzt verhalten? Wie sollte sie weiter machen… Für Augenblicke hoffe sie, dass es ein Scherz war und gelacht wurde… das die Worte ihren Ernst verlieren. Aber es wurde nicht gelacht. War es nun nur sie, die von all dem wusste? Wie konnte er nur… wie konnte sie nur… und was war… mit seiner Frau?

((Vielleicht ist das alles ziemliches verwirrend …. es ist ein kleiner Auszug aus Mons Gedankensprüngen… wie sie lebt und denkt))

  1. Cinlir Winthallan sagt:

    Du siehst mich neugierig verwirrt. Ich bin gespannt. >:D

  2. Sybell sagt:

    Mon-Tag! Und was für einer!

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